Steuerungsgruppen aktivieren und verwalten

Updated on 26. Januar 2026

Mit zummit können Sie Inhalte gezielt für bestimmte Nutzergruppen freigeben. Dabei gibt es zwei Ebenen:

  • Exklusive Zugriffsgruppen: Auf Event-Ebene – steuern den Zugriff auf Inhalte (z. B. Vorträge, Module, Stände) innerhalb eines einzelnen Events.
  • Steuerungsgruppen: Auf Plattform-Ebene – steuern, welche Events ein Teilnehmer im Eventkatalog sieht.

Steuerungsgruppen legen fest, welche Veranstaltungen ein Teilnehmer im Eventkatalog angezeigt bekommt. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn Sie verschiedene Events auf Ihrer Plattform anbieten, die nicht für alle Teilnehmergruppen bestimmt sind. So stellen Sie sicher, dass nur die jeweils passende Zielgruppe bestimmte Events sieht und sich auch nur dafür anmelden kann.

So richten Sie Steuerungsgruppen ein #

  1. Modul aktivieren: Prüfen Sie, ob das Steuerungsgruppen-Modul auf Ihrer Plattform eingeschaltet ist. Gehen Sie dazu in Verwaltung ➜ Einstellungen ➜ Allgemein. Falls Sie das Modul dort nicht finden oder Hilfe benötigen, wenden Sie sich bitte an Ihren zummit-Ansprechpartner.
  2. Steuerungsgruppen umbenennen (optional): Passen Sie die Bezeichnungen der Steuerungsgruppen nach Ihren Bedürfnissen an, zum Beispiel „Mitglied-Level“, „Abteilungszugehörigkeit“ oder andere spezifische Kategorien.
  3. Steuerungsgruppen anlegen: Legen Sie die gewünschten Steuerungsgruppen an, beispielsweise „Interne Mitarbeiter“, „Externe Mitarbeiter“, „Partner“, „Alumni“, „Azubis“, etc. So können Sie gezielt unterschiedliche Nutzergruppen auf der Plattform abbilden.
  1. Deaktivieren Sie das Anzeigen des Events im Eventkatalog: Stellen Sie sicher, dass das Event, für das Sie Steuerungsgruppen nutzen möchten, nicht im Eventkatalog angezeigt wird. Öffnen Sie hierfür das Event, klicken Sie in der Navigationsleiste auf „Setup“ und wählen Sie anschließend „Module & Kosten“. Die Feature „Anzeigen im Eventkatalog“ soll deaktiviert bleiben.
  2. Events den Steuerungsgruppen zuweisen: Öffnen Sie nun den Menüpunkt mit den Namen, der Sie für die Steuerungsgruppen ausgewählt haben, z.B. Mitglied-Typ. Weisen Sie dem Event ausgewählte Steuerungsgruppen zu. Dadurch sehen nur die Mitglieder dieser Gruppen die für sie relevanten Events im Eventkatalog.
  3. Check-In-Prozess anpassen (optional): Reduzieren Sie bei Bedarf den Check-In für bestimmte Steuerungsgruppen, indem Sie beispielsweise auf erweiterte Abfragen oder die Erfassung der Visitenkarte verzichten.
  1. Nutzer zuweisen: Ordnen Sie die Teilnehmer jeweils der passenden Steuerungsgruppe zu. So wird gesteuert, welche Events diese im Eventkatalog sehen können. Das können Sie entweder über die Teilnehmermaske oder über das globales Teilnehmermanagement machen.

Mit dieser Vorgehensweise stellen Sie sicher, dass jeder Teilnehmer auf Ihrer Plattform nur die für ihn bestimmten Events sieht. So können Sie Veranstaltungen gezielt steuern und unterschiedliche Nutzergruppen individuell ansprechen.

Anwendungsfälle #

  • Unternehmensinterne Steuerung:
    • Abteilungsübergreifende Weiterbildung: IT-Mitarbeiter erhalten Zugang zu technischen Workshops, während das Vertriebsteam an Verkaufstrainings teilnehmen kann.
    • Hierarchieebene: Führungskräfte bekommen Einladungen zu Leadership-Retreats, während Teammitglieder an operativen Schulungen teilnehmen.
    • Projektbezogene Gruppen: Mitglieder des Projektteams „Digitalisierung“ erhalten Einladungen zu relevanten Workshops, während andere Teams diese nicht sehen.
    • Alumni-Programme: Ehemalige Mitarbeitende werden zu speziellen Alumni-Treffen eingeladen, interne Mitarbeitende hingegen nicht.
    • Onboarding-Prozess: Neue Mitarbeitende sehen spezielle Einführungsveranstaltungen, erfahrene Mitarbeitende haben Zugriff auf weiterführende Trainings.
    • Azubis: Auszubildende können an speziellen Azubi-Tagen teilnehmen, die für andere Mitarbeitende nicht sichtbar sind.
    • Externe Partner: Geschäftspartner erhalten Zugang zu Netzwerk-Events, interne Gruppen hingegen nicht.
  • Kundensegmentierung:
    • Premium-Kunden sehen exklusive Events, z.B. „Executive Summit“ und „Premium Networking“, Standard-Kunden nur Basis-Events, z.B. „Open Webinar Series“.
    • Exklusive Beta-Tests oder Produktvorstellungen für ausgewählte Kundengruppen.
  • Regionale Steuerung:
    • Teilnehmer aus Deutschland sehen andere Events als Teilnehmer aus den USA.
    • Sprachbasierte Veranstaltungen: Englischsprachige Gruppen sehen Events auf Englisch, deutschsprachige Gruppen nur deutschsprachige Formate.
    • Regionale Meetups oder Networking-Abende in verschiedenen Städten.
    • Events zu lokalen Themen, etwa Wirtschaftsförderung oder regionale Innovationen.
    • Zusammenarbeit mit regionalen Influencer*innen oder Unternehmen für lokale Event-Highlights.

Tipps & Best Practices #

Es empfiehlt sich, regelmäßig die Zuweisungen zu überprüfen, um sicherzustellen, dass alle Berechtigungen stets aktuell sind. Zudem sollte dokumentiert werden, welche Inhalte und Events den jeweiligen Gruppen zugeordnet sind, um den Überblick zu behalten und einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.