Mithilfe von sogenannten Session-IDs können Sie die zummit-Plattform aus Sicht anderer Teilnehmer testen oder mehrere Teilnehmer simulieren – und das ganz ohne mehrere Browser oder Geräte zu benötigen. So lassen sich unterschiedliche Rollen, Nutzerperspektiven und Funktionsweisen effizient durchspielen.
Was ist eine SessionID? #
Eine SessionID ist ein Parameter, den Sie an die zummit URL anhängen. Damit erstellen Sie eine komplett neue Browser-Sitzung. Innerhalb dieser Sitzung können Sie sich mit einer neuen E-Mail-Adresse anmelden, ohne Ihre bestehende Anmeldung in einem anderen Browser-Fenster zu beeinflussen.
Dies ist besonders hilfreich, wenn Sie:
- mehrere Teilnehmer gleichzeitig simulieren möchten;
- die Ansicht mit verschiedenen Rollen und Berechtigungen testen möchten;
- nachvollziehen möchten, wie die Plattform für nicht angemeldete Personen aussieht;
- Onboarding- oder Registrierungsprozesse prüfen möchten.
So verwenden Sie SessionIDs #
- Öffnen Sie einen neuen Browser Tab oder ein neues Fenster.
- Geben Sie die URL inklusive SessionID ein. Hierfür hängen Sie an die URL Ihrer Event-Plattform einfach den Parameter ?sessionId=XYZ an., z. B.: https://mustermann.zummit.com/?sessionId=test1
- Dadurch startet eine neue Sitzung, in der Sie sich mit einer anderen E-Mail-Adresse anmelden können.
Tipp: Sie müssen für jede Session keine komplett neue E-Mail-Adresse anlegen. Stattdessen können Sie sogenannte Alias-Adressen verwenden. Das funktioniert ganz einfach, indem Sie Ihrer bestehenden E-Mail-Adresse vor dem „@“ ein „+XYZ“ hinzufügen.
Beispiel: Wenn Ihre Hauptadresse max.mustermann@gmail.com lautet und Ihre SessionID test1 ist, können Sie sich mit max.mustermann+test1@gmail.com anmelden. So landen alle Test-Mails weiterhin in Ihrem normalen Postfach. Am besten wählen Sie den Zusatz identisch zur SessionID – so wissen Sie sofort, welche Alias-Adresse zu welcher Test-Session gehört. - Um weitere simulierte Personen zu erstellen, verwenden Sie neue IDs, z. B.: https://mustermann.zummit.com/?sessionId=test2
Hinweis:
Jede neue SessionID erzeugt eine eigene Sitzung. Wird dieselbe SessionID erneut genutzt, öffnet sich die bereits bestehende Sitzung.
Typische Anwendungsfälle (Use Cases) #
Use Case 1: Mehrere Teilnehmer in einem Meeting simulieren #
Sie möchten testen, wie ein Meeting-Raum aussieht, wenn mehrere Personen teilnehmen. Dann öffnen Sie mehrere Tabs mit unterschiedlichen SessionIDs und Alias-Adressen, z. B.:
- https://mustermann.zummit.com/?sessionId=host → max.mustermann+host@gmail.com
- https://mustermann.zummit.com/?sessionId=participant1 → max.mustermann+participant1@gmail.com
- https://mustermann.zummit.com/?sessionId=participant2 → max.mustermann+participant2@gmail.com
Auf diese Weise können Sie die Benutzeroberfläche und Interaktionsmöglichkeiten live testen.
Use Case 2: Verschiedene Rolle simulieren #
Mit SessionIDs können Sie ganz einfach unterschiedliche Rollen und deren Berechtigungen testen – zum Beispiel Moderationsfunktionen, Ansichten, Teilnehmerrechte, Chat-Interaktionen oder das Handheben.
So gehen Sie vor:
Öffnen Sie für jede Rolle ein eigenes Browserfenster oder einen Tab und hängen Sie eine passende SessionID an die URL an, zum Beispiel:
- ?sessionId=host
- ?sessionId=participant1
- ?sessionId=participant2
Melden Sie sich in jedem Fenster mit einer Alias-E-Mail-Adresse an (z. B. max.mustermann+host@gmail.com, max.mustermann+participant1@gmail.com).
Treten Sie anschließend mit allen Rollen dem gleichen Meeting bei. Testen Sie Schritt für Schritt die verschiedenen Funktionen und beobachten Sie, wie sich Änderungen in einer Rolle auf die anderen auswirken – zum Beispiel:
- Vortrag starten (als Host)
- Handheben (als Teilnehmer)
- Wort erteilen (als Host)
So können Sie realistisch nachvollziehen, wie die Plattform in unterschiedlichen Szenarien funktioniert.
Use Case 3: Darstellung für Teilnehmer mit eingeschränkten Rechten testen #
Die Rollen und Berechtigungen in der Plattform unterscheiden sich oft – zum Beispiel zwischen Host, normalen Teilnehmern oder Personen, die nicht angemeldet sind. Mit verschiedenen SessionIDs können Sie diese Unterschiede ganz einfach simulieren.
So können Sie prüfen:
- Welche Schaltflächen und Funktionen für bestimmte Rollen ausgeblendet sind?
- Welche Inhalte Teilnehmer mit beschränktem Zugriff (z.B. durch Steuerungs- und Zugriffsgruppen) sehen können?
- Wie die Benutzeroberfläche aus Sicht eines normalen Teilnehmers aussieht?
Use Case 4: Onboarding- oder Registrierungsfluss testen #
Mit einer neuen SessionID können Sie den gesamten Registrierungsprozess noch einmal durchlaufen – so, als wären Sie ein völlig neuer Nutzer. Das ist ideal, um alle Schritte aus der Perspektive eines Erstnutzers zu prüfen.
Sie können dabei:
- ein neues Benutzerkonto anlegen
- die Verifizierung testen
- den „Erste Schritte“-Onboarding-Flow durchspielen